Heute schon jemandem eine Freude gemacht? Das Karma Movement will Menschen inspirieren, anderen Freude zu schenken.

Menschen glücklich machen, das ist das erklärte Ziel von Nikki Lukas. Deshalb hilft die Psychologin und Therapeutin Menschen in Lebenskrisen. Und deshalb hat sie im vergangenen Jahr ihre balinesisch inspirierte Salatbar GREENKARMA gegründet. Zum Jahresanfang startete die zweifache Mutter nun ihr neuestes Projekt: Mit ihrem Karma Movement möchte sie ihre Gäste und auch alle anderen inspirieren, jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen.  

Karma Movement Screenshot

Ein schönerer Arbeitsplatz macht gute Stimmung und erfreut auch die Kollegen.  

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Eine Autowäsche verschenken? Nikki Lukas will ihre Follower aus der Komfortzone holen. 

Viele Vorbereitungen brauchte sie dafür nicht: „Ich habe einfach einen Instagram-Account eröffnet und losgelegt“, erzählt Lukas. Die größte Herausforderung? „Sich tatsächlich jeden Tag etwas Neues einfallen zu lassen.“ 365 gute Taten für Menschen in ihrer Umgebung – keine kleine Aufgabe. „Ich habe schon Aufräumen nach einer Party verschenkt oder einmal Gassigehen mit dem Hund einer Freundin.“ 

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Gutes Karma für die Welt

Die Idee zieht Kreise, schon mehr als 400 Follower sind auf Instagram dabei. „Im Restaurant machen wir natürlich darauf aufmerksam, aber relativ dezent“, sagt Nikki Lukas. Sie will das Karma Movement auch gar nicht auf Düsseldorf beschränken. „Deswegen posten wir auf Deutsch und auf Englisch. Vielleicht wir es ja doch eine große Sache?“

Positive Gedanken und Taten, die die Welt ein bisschen besser machen: Nikki Lukas glaubt an gutes Karma. Foto: GREENKARMA

Doch auch, wenn das Karma Movement keine weltweiten Nachahmer findet oder die Follower es nur auf 30 gute Taten im Jahr bringen – Nikki Lukas ist trotzdem mit ganzer Kraft dabei. „Das ist für mich wirklich ein Herzensthema. Man muss ja nicht jeden Tag die Welt retten. Es reicht oft schon, einem anderen Menschen ein Kompliment zu machen oder ein Lächeln zu schenken. Wichtig ist, dass man mal raus kommt aus der eigenen Komfortzone und etwas für andere tut. Alles ist besser als gar nichts zu machen.“

Karma Movement Day für die Nachbarschaft

Soll das Karma Movement auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden? Das steht noch nicht fest. „Erst einmal müssen mir 365 gute Taten für 2019 einfallen. Wiederholen will ich mich nicht“, so Lukas. Allerdings plant sie einen Karma Movement Day, an dem sie gemeinsam mit Freiwilligen etwas für die Nachbarschaft auf die Beine stellen will. „Ich denke an eine Aufräumaktion, bei der man beispielsweise das Rheinufer von Müll befreit. Anschließend gibt es dann gutes Essen und Musik  oder ein Poetry Slam …“. 

GREENKARMA

Die balinesische Salatbar GREENKARMA in der Düsseldorfer Immermanstraße wurde im April 2018 eröffnet. Auf der Speisekarte stehen Salate – entweder in der Bowl oder als Wrap gerollt – inspiriert von Rezepturen aus der ganzen Welt. Das Restaurant hat 32 Sitzplätze und war wenige Monate nach dem Start bereits für den Leaders Club Award nominiert. „Berichte über unser Feel-Good-Food, die der WDR und die Rheinische Post zum Jahresanfang gebracht haben – Stichwort: Gute Vorsätze! – haben uns noch einmal einen ordentlichen Umsatzboost beschert“, freut sich Gründerin Nikki Lukas. „Momentan eilen wir von einem Rekordtag zum nächsten. Mit Salat! Im Winter!“ Angesichts des Erfolgs ist eine Multiplikation alles andere als ausgeschlossen.  

Möbel aus Bali, Salate aus der ganzen Welt und eine hierzulande nicht immer selbstverständliche Herzlichkeit – das Erfolgsrezept von GREENKARMA aus Düsseldorf. Fotos; GREENKARMA

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